Wie mich das modden erdet

Viele Jahre lang sehnte ich mich nach einem Hobby, das Spaß und Kreativität vereint. Bis dato hatte ich eher Interessen verfolgt, die kosten und wetterabhängig waren. Zugegeben ist ein Hobby für mich auch nichts, was man einmal im Monat ausführt.

Abschalten durch Kreativität

Modden ist für mich weit mehr als nur ein Hobby geworden. Es ist dieser eine kreative Raum, in dem ich komplett abschalten kann. Wenn ich an einem neuen Asset arbeite, existier für eine Weile nur noch dieses Projekt. Nur der Wunsch, etwas Eigenes zu erschaffen.

Im Job hat es oft feste Strukturen, Vorgaben und Deadlines. Beim Modden ist das anders. Ich entscheide, wie schnell oder langsam etwas entsteht. Ob ein Projekt heute fertig wird oder erst nächste Woche, spielt dabei keine Rolle. Diese Freiheit wirkt unglaublich entspannend, gerade nach einem stressigen Tag.
Oft habe ich aus meiner Community gehört: „Mach dir doch keinen Stress.“ Dieses Gefühl von Stress beim Modden, ist aber ein positives.

Kleine Erfolge, große Dopaminausschüttung

Wir kennen unser geficktes Dopaminsystem vom Doomscrolling – diese Lust nach einer kurzweiligen Dopaminausschüttung, die jederzeit überall verfügbar ist. Beim Modden ist das anders: Die Dopaminquellen sind kürzer aber konstant, so wie beim Sport ungefähr. Nach 15 Minuten beginnt der Körper die Sinnhaftigkeit dieser Tätigkeit zu hinterfragen. Aber ich möchte jetzt nicht den Dr. Sommer raushängen lassen.
Diese kleinen Erfolge beim Modden sind enorm wichtig für mich. Sie zeigen mir: Ich kann etwas erschaffen. Das stärkt nicht nur meine Motivation, sondern auch mein Selbstvertrauen – und das wirkt sich positiv auf alle Lebensbereiche aus.

Ein Ausgleich, der bleibt

Modden ist für mich kein kurzfristiger Ausbruch aus dem Alltag, sondern ein fester Bestandteil meines Lebens geworden. Es hilft mir, Stress abzubauen, Gedanken zu ordnen und kreativ zu bleiben.
Gerade in Phasen, in denen Job und Privatleben viel abverlangen, ist es mein sicherer Rückzugsort, den ich jederzeit erreichen kann. Jeder Mensch braucht diesen Ausgleich. Ich habe ihn gefunden.