Plötzlich Chefin – und jetzt?

Zugegeben: Es ist ein bisschen viel gerade. Umzug, Prüfung, Schwangerschaft und jetzt bin ich auch noch Vorgesetzte. Allerdings übernehme ich keine personelle Verantwortung, das war mir wichtig, dass das Ressort Personal und Bauen klar getrennt bleiben.

Schraubpflug mit dem Schrauben an den Gleisen gelöst werden können.

Ich als Leserin dieses Artikels würde mir mal 3 Fragen stellen, so baue ich den heutigen Blogpost auf:

Wie fühlt es sich an?

Die ersten Stunden waren sehr erdrückend. Mit meinen 35 Jahren verfüge ich aber bereits über die Erfahrung, die Dinge prakmatisch einordnen zu können. Ich bin nun seit 15 Jahren in diesem Unternehmen tätig und habe so einige Veränderungen mitbekommen. Viele davon waren wegweisend und sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Dinge so sind wie sie sind. Ich bin bereit Veränderungen in das Unternehmen einzubringen und mitzumachen und das ist ein tolles Gefühl.

Wie startet man?

Hier beliebige Influencer-Sprüche einfügen 🙂 – einfach machen! Ich habe mich meinem Team zunächst einmal vorgestellt, die kannten mich natürlich alle schon. Als lockeres Aufwärmspiel habe ich Zettel und Stifte verteilt und die Kollegen darum gebeten, zwei Stichpunkte aufzuschreiben, die sie bewegen. Das Ergebnis war markerschütternd. 19 der 42 Kollegen haben den mangelnden Bahnerstolz erwähnt. Drei Kollegen schämen sich sogar für die Bahn zu arbeiten und halten dies im privaten Umfeld eher unter Verschluss.

Wie lautet der Plan?

Ich habe einen 90-Tage-Plan ausgearbeitet. In dieser Zeit genieße ich einen besonderen Schutz und setze mir zugleich ehrgeizige Ziele. Ziel ist es erstmal, die Aufgaben zu übernehmen und Liegengebliebens aufzuarbeiten.

Weiterbildungen sind wichtig

Die Personalsituation ist bei uns derart angespannt, dass unser Standort aktuell handlungsunfähig ist. Hoher Krankenstand, viele Weiterbildungen und einige Kündigungen treffen das Team dort, wo es weh tut. Ich bin daher absolut dafür, dass Weiterbildungen wichtig sind und man Flexibilität in das Team bekommt. Wir brauchen gut ausgebildete Alleskönner.